
Cover Texts Bayreuth African Studies - Other Titles
Paul Onovoh
Afrikaner Erzählen Ihr Leben
Die Veröffentlichung der Westermannschen Anthologie Afrikaner erzählen ihr
Leben war für die Rezeption afrikanischer Literatur in Europa ein wichtiges Ereignis.
Hier berichten Afrikaner direkt und unverstellt über ihre Welt und ihre kolonialen
Erfahrungen. Die Westermannsche Anthologie ist somit für das deutsche Publikum eine
Einführung in afrikanische Lebensläufe und Lebenswirklichkeiten der Kolonialzeit, aber auch
eine Stellungnahme der Afrikaner selbst zu den sozialpolitischen Realitäten in ihren Ländern.
In der deutschen Literatur über Afrika - verfaßt von Ethnologen, Missionaren, Sprachforschern
oder Reisenden - dominierte die exotische Darstellung des Kontinents. Wenn Mitte der dreißiger
Jahre europäische Afrikaforscher Afrikaner selber das Wort ergreifen lassen, so stellt sich
die Frage nach den politischen Intentionen. Haben sie sich nur an den Autobiographien der
ersten schwarzen Autoren aus dem 18. Jahrhundert orientiert, die mit ihren Lebensschicksalen
Anklage erhoben gegen die Menschenunwürdigkeit der Sklaverei? Wird hier eine historische
Parallele zwischen der Endzeit der Sklavenwirtschaft und der Kolonialzeit gezeichnet, die sich
ebenfalls dem Ende zuneigt?
Paul Onovoh studierte an der University of Nigeria/Nsukka, lehrte an der Obafemi Awolowo
University in Ife und promovierte an der Universität Bayreuth. Er ist Autor von zwei
Gedichtbänden: Chibeze (1996) und Bayreuth am Roten Main (1998).
"...eine spannende Untersuchung der Entstehungsgeschichte des Westermannschen Projekts
und eine wichtige literaturkritische Analyse" - Ulrich van der Heyden in Tribus
48 (Deutschland, 1999)
Ahonagnon Noel Gbaguidi
Erbrecht an Grund und Boden in Benin
In vielen afrikanischen Staaten ist das Privatrecht personell gespalten. Neben
dem von der Kolonialmacht eingeführten europäisch geprägten Recht gilt in bestimmten
Rechtsgebieten weiterhin das traditionelle afrikanische Recht. Durch diese pluralistische
Rechtsstruktur sind das Bodenrecht und das Erbrecht charakterisiert. Auch die Personen sind
dementsprechend in verschiedene Personalstatuten eingestuft. Das Vorhandensein zweier
Personalstatuten sowie zweier Erb- und Bodenrechtssysteme führt bei Vererbung von Grund und
Boden mitunder zu erheblichen Rechtsanwendungsproblemen, für die bisher weder der Gesetzgeber
noch die Rechtssprechung eine eindeutige Lösung gefunden hat.
Diese Problematik wird im vorliegenden Buch erörtert, der aktuelle Rechtsstand anhand der
Rechtspraxis dargestellt und Lösungsvorschläge unterbreitet.
"This book is a detailed, incisively argued study of a plural, and consequently
complex area of a state law. It could become the basic textbook on succession to land,
it could be used by decisionmakers as analytical basis for future legal reform, if it
could be available in French (or English)." - Gordon R. Woodman in Journal of
Legal Pluralism 40 (UK, 1998)
Rugatiri D.K. Mekacha
The Sociolinguist Impact of Kiswahili on Ethnic Community Languages in Tanzania: A Case
Study of Ekinata
Kari and Spolsky (1978: 635) wrote that we "learn about a language's loss and
destruction, but seldom are there indications of the process itself". This study describes
some indicators of the process of language shift in Tanzania. Language shift being a
multidimensional process (Gal 1979, Sasse 1992, Tsitsipis 1981), this study investigates
several factors namely: language attitudes, patterns of language knowledge, patterns of
second language learning, changes in the patterns of language use over time, code-switching
and communicative proficiency in the first language. These are described both as independent
and as interdependent variables of a synchronic juncture in sociolinguistic transformation.
Thus particular attention is paid to the interplay among them and how they mark a diachronic
process of language shift.
The study makes special reference to a Speech community whose other main language, besides
Kiswahili is Ekinata. Thus it is a study of the indicators of language shift in a specfic
speech community. However, what is happening in this speech community is but a specific
reflection of a sociolinguistic pattern that is general in Tanzania.
Paul Muthoka Musau
Aspects of Interphonology. The Study of Kenyan Learners of Swahili
This study investigates the acquisition of a second language within the
Interlanguage framework. This is done with particular reference to adult learners who are
acquiring Swahili, in the classroom, as a second language in Kenya. Specifically, the study
investigates the phonology of Swahili learners from seven different linguistic backgrounds.
It mainly seeks to understand the nature of the learner's Interlanguage phonology or
interphonology by focussing on the production (pronunciation) and perception (auditory
discrimination) of Swahili phonology.
The central question being answered in this study is "What are the features or strategies
that shape the Swahili learner's phonology?"
Miabeto Ladi
Ntoota Kimbuzi. Koongo - Zayidi - Ngola
No Cover Text.
"C'est la litterature pour les Congolais et par les Congolais, entierement ecrit
en kikoongo du bebut au fin... Bravo Miabeto-Ladi pour ce coup de fouet que vous venez
de donner a la litterature congolais endophone." - Munkasa Biakeenga in La
Semaine Africaine (Brazzaville/Congo, 5 May 1994)
Doris Schmied
Subsistence Cultivation Market Production and Agricultural Development in Ruvuma Region
Southern Tanzania
No Cover Text.
Günter Bielemeier
Frankophones Theater im Senegal. Seine Herausbildung und Entwicklung von den Anfängen
bis zur Gegenwart
No Cover Text.
"Eine empfehlenswerte, informative, ja unverzichtbare Arbeit über das senegalesische
Theater, wie man sie beim gegenwärtigen Dokumentationsstand kaum besser und umfassender
machen könnte." - Dieter Zimmer in Anthropos (Germany, 1993)
"integrating his own painstaking research with the existing literature of francophone
theatre in Senegal, Bielemeier has put together a useful overview of its historical and
thematic development, and has made accessable to students a good deal of information
about the history of African theatre in French." - Thomas Cassirer & Samba Gadjigo
in Research in African Literature (RAL) 24 (USA, 1993)
Georg Eduard Heidenreich
Arbeit und Beruf bei Handwerkern der Bakiga in Uganda
Die vorliegende Untersuchung beschreibt und analysiert auf der Grundlage einer
sechzehnmonatigen Feldforschung Arbeit und Beruf bei Handwerkern der Bakiga im Südwesten
Ugandas. Die Fallstudie erfaßt verschiedenartige soziale Milieus, d.h. zum einen
traditionelle Handwerker (Schmiede) in einer bäuerlichen Streusiedlung und zum anderen
moderne Handwerker (Schreiner) in einem regional bedeutenden Markt- und Verwaltungsort.
Arbeitsorganisation, Einstellung zur Arbeit und berufliche Identität von traditionellen und
modernen Handwerkern weisen bestimmte gesamtkulturell bedingte Gemeinsamkeiten auf, z.B.
hinsichtlich der Arbeitsstetigkeit. Wie die unterschiedliche Ausnutzung der Arbeitskraft
zeigt, sind jedoch auch beachtliche Differenzen zwischen Schmieden und Schreinern
festzustellen, die sich auf die jeweilige Ausprägung von materiellen Bedürfnissen und
Prestigedenken zurückführen lassen.
"Die Arbeit enthält eine Fülle von Anregungen über die Entwicklung des Handwerks in
historischer Perspektive aber auch über die unterschiedlichen Arbeitskonzepte im
informellen Sektor." - Heidi Willer in Peripherie (1995)
Elisabeth Linnebuhr (ed.)
Transition and Continuity of Identity in East Africa and Beyond - In Memoriam David
Miller
No Cover Text.
Ursula Atto
"..et tout le reste pour les filles". Zur Hausarbeit von Kindern in Abidjan Côte
d'Ivoire
Gemeinhin sind es eher spektakuläre Ausprägungen der Kinderarbeit (Fabrikarbeit,
Prostitution u.ä.), welche das Interesse der Leserschaft und Öffentlichkeit finden. Dieses
Buch behandelt hingegen deren wohl häufigste Erscheinungsform: die alltägliche Hausarbeit.
Dargestellt wird das Tätigkeitsrepertoire von Kindern in Abidjan und zwar im elterlichen
ebenso wie im "fremden" Haushalt, denn Kinderpflegschaften sind weit verbreitet. Um nicht nur
über Kinder zu schreiben, kommen sie selbst mit ihren Meinungen ausgiebig zu Wort.
Wenn Mädchen mehr arbeiten, spiegelt sich darin die weibliche Zuständigkeit für den häuslichen
Bereich wider. Eine ausschließliche Betrachtung der Arbeitsteilung nach dem Geschlecht greift
jedoch zu kurz: Kinder nehmen im Haushalt auch verschiedene Arbeitsrollen ein. Viele
(west-)afrikanische Frauen gehen einer Erwerbstätigkeit außer Haus nach; die Voraussetzung
dafür schaffen jedoch häufig Kinder, indem sie die häuslichen Arbeiten verrichten.
"Ursula Atto liefert mit ihrer Untersuchung eine interessante und lesenswerte Analyse
zur Kinderarbeit in einem afrikanischen Kontext" - Ulrike Schuerkens in Anthropos
93 (1998)
Bonnie Lubega
Olulimi Oluganda Amakula (A Luganda Semantic Dictionary)
Omuwandiisi w'ekitabo kino, Bonnie Matthias Lubega (64) asibuka
Kikondo-Kabuwoko gye yava n'asomerako mu Holy Family Seminary, Bukalasa; St. Henry's College,
Kitovu; St. Joseph's Teachers' College, Bikira. Oluvannyuma lw'okusomeseza emyaka 6
n'okukolako mu gavumenti emyaka 4, yeesogga mu by'amawulire. Yasooka kugatendekerwamu mu
London, 1958 n'atandikawo ne Ssanyu Magazine akaaganja ennyo ke yayimiriza oluvannyuma
lw'ebizibu ebitaali bimu.
Mu 1963/4 yeeyongera okukuguwazibwa mu by'obuwandiisi bw'amawulire, obw'ebitabo n'obwebya
Public Relations mu Friedrich-Ebert College, Bergneustadt mu Germany. Y'omu ku
bofiisa abaatandika ekitongole ky'Ebyamawulire mu Ministule ya Foreign Affairs (1964)
oluvannyuma yawalirizibwa okugenda mu buwanng'anguse mu 1965 n'akolera mu East African
Institute of Social & Cultural Affairs n'oluvannyuma n'akulira kampuni n'Abangereza
ey'Ebyamawulire mu Nairobi, Kenya: Africa Features Ltd.
Mu bitabo bye yaakawandiika mu Lungereza mwe muli : The Outcasts (ekyakyusibwa
mu Lugirimani: Die Verfehmten) : The Great Animal Land;
Pot of Honey; Cry Jungle Children ne The Burning Bush
ky'akyusizza mu Luganda n'akituuma: Nnakamwantette Omunnamaalo.
Olulimi Oluganda Amakula yasooka kukibagako mu 1985 ng 'akyali mu buwanng'anguse.
Christiane Fluche
Palaver: Geschlechter- und Gesellschaftsdiskurs in Nigeria
"Was kann eine Frau schon tun..." - "Ich werde euch zeigen, was eine Frau tun
kann!"
Diese Äußerungen bilden den Kern der Romane der Igbo-Schriftstellerinnen Buchi Emecheta und
Flora Nwapa aus Nigeria. Sie deuten auf Ambivalenzen zwischen Frauenbildern der
Geschlechterideologie und dem Agieren von Frauen in der Kultur der Igbo.
Emechetas und Nwapas Frauenfiguren reiben sich an dem Bild der Frau als dem Manne
untergeordnet, minderwertig, schwach und ohnmächtig. Und doch handeln sie zugleich als
Tochter, Ehefrau und Mutter, als Wirtschafterin, Politikerin, Priesterin.
Mit Mitteln der Polemik oder der Ironie werben Buchi Emecheta und Flora Nwapa für die
Stärkung von Frauen - nicht um ihrer selbst willen und auch nicht um den Preis der Schwächung
von Männern, sondern ganz im Sinne eines afrikanischen Feminismus zum Wohle der nigerianischen
Gesellschaft.
Christiane Fluche erwarb einen MA-Titel an der Christian-Albrechts-Universität (CAU) zu Kiel
und promovierte an der Universität Bayreuth. Sie arbeitet als Dokumentarin im Hörfunk.
Pia Thielmann
Love And Other Improbabilities. Poems
"In Pia Thielmann's poems love appears in many guises - love for justice, for
peace, for humanity. But most of all it is man/woman love, on many tenses, moods and
declensions. Mostly it is a woman relating the unjust treatment she receives from men -
their vanity, ingratitude, presumption, infidelity. The poems taunt, hope, despair, scream,
celebrate, and most often, defy. The improbabilites, expressed in puns, ironic clichés,
colloquialisms and insistent rhymes, are very clear; what seems miraculous is that
sometimes, love does seem possible."
David Kerry
"In this collection, Pia Thielmann captures life's arrythmic pulse and beats with profoundly
pained awareness. Yet there is a powerful underscore of hope and strength that enables her
to share these experiences with us."
Omofolabo Ajayi-Soyinka
From the Author:
I am the kind of woman that in the good olde days might have been burned at the stake:
sometimes loud and agressive, sometimes very quiet and fearful, and often crossing national,
cultural, religious, gender and class boundaries. I have cleaned houses, worked in factories,
was a journalist, a typist with a PhD, organized academic programs, and am currently teaching
at university. I met people from all over the world, some of them I wish I hadn't. These pieces
of the puzzle that are my life make for experiences that are enriching but sometimes also
enraging. Writing poetry helps to keep me alive and sane.
Selom Gbanou & Sénamin Amedegnato (ed.)
Mythes Et Écritures, Mélanges Offerts À Jean Huénumadji Afan
[NO COVER TEXT YET!]